Isla de San Andrés, eine touristische
Hochburg in der Karibik
Die ca. 750 km vom Festland entfernt liegende Insel San Andrés gehört erst seit 1822 zu Kolumbien. Bis nach Nicaragua sind es in östlicher Richtung gar nur 230 km. In den umliegenden Atollen ist sie mit ihren 25 qkm größte Insel; früher galt sie als Piratennest; der berüchtigte Freibeuter Henry Morgan soll hier seinen Stützpunkt gehabt haben.
Die Insel ist bekannt für ihre freundliche Atmosphäre und die recht hohe Sicherheit. Vor allem in Taucherkreisen genießt sie einen guten Ruf wegen der zahlreichen vorgelagerten Riffe im warmen karibischen Meer. Da man hier seit 1953 steuerfrei einkaufen kann, nutzen viele Kolumbianer San Andrés als zum Shoppen während des Urlaubs.
Es gibt zwar keine regelmäßige Fährverbindung nach San Andrés, doch lässt sich hin und wieder eine Möglichkeit finden, mit einem Frahter von Panama oder Cartagena aus überzusetzen. Bequemer ist allerdings die Anreise mit dem Flugzeug aus Bogota oder den USA.